Wo liegt Vietnam?

Vietnam liegt in Südostasien.
Das Gebiet in dem Vietnam liegt wird auch "Indochina" genannt und schließt Laos und Kambodscha ein.

14.4.06 18:17, kommentieren

Französische Kolonie....

Vietnam war von 1887-1945 eine franz. Kolonie.
Unter der franz. Herrschafft wurden unter anderem die urspr.
chinesischen Schriftzeichen durch die franz. westlichen Schriftzeichen ersetzt.

Nach der Kapitulation Japans 1945 jedoch kamen die ersten Rufe nach Freiheit aus dem Asiatischen Land.
Deswegen gründete der damals noch relativ Unbekannte Ho-Chi-Minh die Vietminh ( bedeutung: Freiheit Vietnams).
Aus der Vietminh entstand später der Vietcong ( bedeutung: Kommunisten Vietnams).

Die Vietnminh wurden vor allem durch die Expitionsforce der USA finanziert und ausgebildet.
So kämpften die USA truppen später gegen vorher selbst ausgebildet und finanzierten Vietcong Kämpfer ( die unter anderem auch gelieferte U.S Waffen benutzten)



Ho Chi Minh

14.4.06 18:40, kommentieren

Was geschah im Vietnam Krieg?

Zuerst ein Vorwort:
viele Leute denken, dass im Vietnamkrieg ausschlieslich die USA gegen Vietnam (allgemeim) kämpften.
Das ist jedoch absolut falsch!
Wie alles Geschah werde ich nun erörtern:

Der Vietnam Krieg hatte 3 Phasen:

Der französische Vietnamkrieg

Entgegen den Erwartungen der französischen Generäle war ihre technisch weit überlegene Armee den schlecht ausgerüsteten vietnamesischen Guerillas, den Vietminh, nicht gewachsen. In einem Tal in der Nähe eines kleinen nordvietnamesischen Dorfes kam es 1954 nach Jahren blutiger Auseinandersetzungen zur Entscheidungsschlacht. Unter unvorstellbaren Bedingungen gelang es Tausenden Vietminh, auf schmalen Dschungelpfaden selbst schwere Geschütze nach Dien Bien Phu zu transportieren. Die französische Armee ahnte von dem massiven Truppenaufmarsch nichts.
Die Strategie war erfolgreich. Ho Chi Minh und seine Generäle besiegten die Franzosen, gewannen aber nur die halbe Freiheit, denn im Waffenstillstandsabkommen von 1954 wurde Vietnam entlang des 17. Breitengrads geteilt. In Nordvietnam wurde endgültig die Demokratische Republik Vietnam ausgerufen, im Süden entstand eine Übergangsregierung unter dem letzten vietnamesischen Kaiser Bao Dai. Im Vertragstext wurden auch freie Wahlen festgelegt, die über die Wiedervereinigung Vietnams entscheiden sollten. Doch dazu kam es nie.



Der Übergang / die USA engagieren sich

Nachdem Frankreich Vietnam verlassen hatte, übernahmen die USA seit Mitte der 50er Jahre mehr und mehr die Rolle einer Schutzmacht in Südvietnam - mit dem erklärten Ziel, der Ausbreitung des Kommunismus in Südostasien entgegenzutreten. Für drei amerikanische Präsidenten sollte Vietnam eine zentrale Rolle in ihrer Außenpolitik spielen. Beschränkten die Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy ihr Engagement in Südvietnam noch auf Militärberater, wurde die Situation für die Nachfolger Kennedys, Lyndon B. Johnson und Richard M. Nixon, deutlich komplizierter.
Die kommunistischen Untergrundkämpfer in Südvietnam, die Vietcong, konnten in den Jahren vor 1964 viele Südvietnamesen auf ihre Seite ziehen und erste militärische Erfolge erzielen. Die Situation in Südvietnam wurde zusehends instabil. Außerdem befand sich Präsident Johnson im Wahlkampf. Aus innenpolitischen Gründen wollte er Stärke und Entschlossenheit gegenüber den Kommunisten zeigen.

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Der amerikanische Vietnamkrieg

Der zweite Akt des Vietnamkriegs begann mit einem Zwischenfall vor der Küste Vietnams. Obwohl ein Angriff nordvietnamesischer Torpedoboote auf einen US-Zerstörer am 4. August sich im nachhinein als Fehlalarm herausstellte, nutzte Präsident Johnson den "Zwischenfall im Golf von Tonkin" als Vorwand: Er bat den amerikanischen Kongress um eine Vollmacht, die es ihm gestattete, US-Soldaten nach Südvietnam zu entsenden. Der Kongress stimmte zu und schon Wochen später traten die Vereinigten Staaten offiziell in den Krieg ein.

Nach drei Jahren erbitterter Kämpfe und vielen Opfern zeigte sich am 31. Januar 1968, am Tag des vietnamesischen Neujahrsfestes, dass die Hightech-Armee der US-Amerikaner den Vietcong unterlegen war. Überall in Südvietnam, selbst im vermeintlich sicheren Saigon, brachen gleichzeitig Kämpfe aus. Die unter dem Namen "Tet-Offensive" bekannt gewordenen Großangriffe der Vietcong zeigten dem neuen US-Präsidenten Richard M. Nixon, dass der Krieg in Vietnam nicht zu gewinnen war. Hinzu kam, dass die Kriegsberichterstattung eine massive Antikriegsbewegung in den USA auslöste.

14.4.06 17:45, kommentieren

Nach wie vor kommunistisch



Nichts zeigt besser wie dieses Plakat, dass Hanoi nach wie vor sehr stark durch den Kommunismus geprägt ist...

14.4.06 17:29, kommentieren

Hanoi heute



Hanoi - ehemalige Haupstadt von Nordvietnam.
Heute ist Hanoi Hauptstadt des verieinigten Vietnam.

14.4.06 17:15, kommentieren

Und das Ist Saigon....



Saigon heißt heute offiziell " Ho-Chi-Minh City.
Es wird von der Bevölkerung jedoch nach wie vor in der Regel Saigon genannt.
Der neue Name soll vor allem den Sieg des Norden und somit der Kommunisten über den Kapitalistischen Süden Nachdruck verleihen.

Saigon ist heute jedoch relativ Kapitalistisch und vor allem modern.

Es ist auch von den alten französischen Prachtbauten relativ stark geprägt.

14.4.06 19:52, kommentieren